GemüsebROHte- der geniale Tagesbegleiter

GemüsebROHte- der geniale Tagesbegleiter

Gemüsebrohte- einfach und lecker

Besser gehts nicht. Ich habe schon mehrfach über meine genialen Gemüsebrohte geschrieben, aber es können gar nicht genug Worte darüber fallen. Wenn ich die Brohte mit anderen Menschen teile, ist die Überraschung und die Begeisterung ausnahmslos groß. Gestern habe ich einen Drehtag lang, für den Werbespot einer Energiefirma die Ommma gespielt. Natürlich hat sich das Drehteam und alle Darsteller- Kollegen, über die Torten, belegte Brötchen und Riesen Pizzen, die in großzügigen Mengen für das Team bereit standen, hergemacht. Nebenbei wurde ich nach meinem Essen gefragt und wie immer, kamen die Pizzaschnitten von „rautehesse, Rawconcept“ gut an.

Den größten Zuspruch hatte allerdings, auch wie immer, die rohen Gemüsebrohte. Sie sind einfach so lecker und schmecken allen Menschen gut, ob roh Esser oder Grillexperten. Sie sind unkompliziert, bürotauglich mitzunehmen und unendlich vielfältig zu variieren. Ich habe versucht, zu erklären, wie man sie macht. Man nehme das Gemüse, das gerade weg muss oder das, was einem am besten schmeckt. Oder man macht gezielt Pizzabrohte, wie auf den Fotos.

Wie würzt man Gemüsebrohte?

Würzt es mit den Gewürzen, die man mag. An dieser Stelle werde ich schon immer gefragt, „mit welchen Gewürzen denn?“ Und staune. Ihr kocht und würzt doch auch alle und kenne Euren Geschmack doch am besten. Himalayasalz reicht schon. Das SWEMA Gewürz, über das ich vor Wochen geschrieben habe, macht alle Arbeit obsolet. Damit schmeckt jedes Essen köstlich. Vielleicht mögt Ihr aber auch Curry oder Kreuzkümmel oder Zwiebel und Knoblauch???? Hinein damit. Gestern, beim Drehen hatte ich einen Dip mit, etwas Spitzkohl/Radicchiosalat und Avocado-Tomaten-Zwiebel-Creme. Einige haben also das Gemüsebroht zusammengerollt und in den Dipp getunkt, andere haben es mit dem Salat belegt und ich liebe es, die, in winzige Würfelchen geschnittenen, Avocado-Tomaten-Zwiebelsalate in das Broht zu rollen und als Wrap zu essen.

Wie immer war die Überraschung und die Begeisterung groß – ja wenn sie SO ETWAS zu Hause hätten, dann könnte man auch mal öfter auf Brot verzichten. Aber das sei doch sehr aufwändig herzustellen oder? Wie lange ich dafür in der Küche gestanden hätte? „20 Minuten und jetzt habe ich genug für 2 Wochen.“ Staunen. Wie geht das? Obwohl ich es wort- und gestenreich erklärt habe, konnte es sich niemand vorstellen. Ist das nicht interessant? Wenn wir etwas nicht kennen, malt das Gehirn einfach keine Bilder, egal wie viel jemand redet und es uns erklärt. Obwohl es sich um allbekannte Lebensmittel und Zubereitungen handelt, sehe ich am Ende meiner Ausführungen in ratlose Gesichter. Das einzige Bindeglied, das fehlt, ist der Dörrer. Wenngleich wir alle schon getrocknete Tomaten gegessen haben und das Prinzip kennen, ist der Gedanke eines Trockners in der Küche so fremd, dass das Gehirn an dem Punkt aufhört, mit zu denken. Wirklich spannend. Ich hatte an dem Tag davor, bereits für diesen Blogbeitrag Pizzabrohte gemacht und die Entwicklung in fünf Foto Schritten dokumentiert. Denn den Fragen und Reaktionen auf meinen letzten Beitrag zu dem Thema, musste ich entnehmen, es hatte sich trotz der genauen Beschreibung und meiner Beteuerung, es sei super easy und schnell, niemand daran getraut. Obwohl das Interesse riesengroß war. So konnte ich gestern die Bilder in den fünf Schritten zeigen und erlebte zum ersten Mal, dass das Prinzip verstanden wurde. Und am Ende des Tages war meine Riesentüte mit Gemüsebrohten leer und einige wollten Nachschub davon bestellen. Daraus habe ich gelernt, dass es Bilder und ein Rezept braucht, wenn ich möchte, dass Ihr es auch nachmachen könnt. Schaut sie Euch mal an und wenn es noch Fragen gibt, mailt mir einfach wieder oder schreibt Kommentare unter den Beitrag. Ich antworte gerne.

Ja- man braucht einen Dörrer dafür, aber den kann man gebraucht günstig bei Ebay kaufen (Sedona oder Excalibur). Oder neu bei Keimling. Eine der besten Investitionen meines Lebens. Sie hat mich auf meinen Reisen komplett unabhängig vom Hotel- oder Filmset -Essen gemacht. Hier ist noch einmal das Rezept für diese Brohte. Ich nennen sie Pizzabrohte, weil ich sie absichtlich wie eine Pizzasauce gewürzt habe, also mit Pizzagewürz und Zwiebelöl.

Schritt 1:  Im Bioladen das Gemüse kaufen

Schritt 2:

  • Drei Paprika, sechs Tomaten, eine Zucchini
  • Steinsalz, Pizzagewürz, Zwiebelöl oder Zwiebeln oder Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln
  • 2EL von meinem Tomatenpesto (natürlich optional)
  • ca. ½ Liter Wasser (zu viel ist kein Problem, zu wenig auch nicht)
  • Alles im Mixer zu einem roten Teig mixen. Zwei Minuten lang das Liedchen „Denn Du Bist Was Du Isst“ von Rammstein trällern, während der Mixer das Gemüse püriert.
  • Wenn der Teig weich ist, 8-10EL Flohsamen (es gibt kein Zuviel) dazu geben und noch einmal pürieren
  • den Teig in eine Schüssel geben und, wenn gewünscht
  • Buchlein zum Knuspern (Vitasprosse oder Vitakeim) hineinrühren

 

Schritt 3: Die Masse mit großen Löffeln auf die Dörrplatten streichen. Mit einerPalette oder Brotmesser glatt streichen. Diese Menge reicht für mindestens neun Dörrplatten.

 

Schritt 4:

Nach zwei Stunden Dörrzeit bei 38Grad, die Masse in Rechtecke schneiden, so groß wie man sie hinterher haben will Dann über Nacht dörren lassen. Schritt fünf Sich darüber freuen, wie unglaublich viele, köstliche, sättigende, gesunde, vitaminreiche, praktische Brohte man hat. Schritt sechs Nach Gousto belegen. Für das Foto habe ich einfach ein Stückchen Avocado mit der Gabel zerdrückt, Pommesgewürz von Lebensbaum darauf streuen, mit Radieschen belegen und mit Kresse toppen. Lecker!



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